:: Austin, Texas + Chicago, Illinois (USA)

Es ist schon eine Weile her, als ich geschäftlich in die USA gereist bin. Erst jetzt komme ich dazu all die Bilder zu sortieren und einen kleinen Bericht zu schreiben.

Es war nur ein kurzer Trip, von Dienstag bis Sonntag, aber trotzdem gab es einiges zu sehen! Für mich war es auch meine erste Reise in die USA, und obwohl ich privat den Besuch in dem für mich moralisch sehr zweifelhaften Land eher vermieden hätte, war ich doch gespannt einen kleinen Ausschnitt selbst kennen zu lernen.

Los ging es am Dienstag den 7.10. morgens zu unmenschlich frühen Zeiten und bei 6°C. Das war der Beginn einer sehr langen Reise. Insgesamt 26 Stunden dauerte es bis ich per ICE nach Frankfurt, mit einer Boeing 747 nach Washington DC und nach einem Aufenthalt von 5 Stunden inklusive ca. 2 Stunden Verspätung des Anschlussflugs endlich in Austin ankam.

Die ersten beiden Tage verbrachte ich dann in Austin, um bei IBM an Vorträgen und Diskussionen teilzunehmen. An den Abenden gab es leckere riesen-Steaks, eine Outlet-Shopping-Tour und eine Kneipen-Tour durch die absolut coole 6th Street. Nach einer kurzen Führung durch Austin am Freitag ging nachmittags der Flug nach Chicago.

Chicago war ein extremer Gegensatz zum ehrt weitläufigen und niedrig gebauten Austin. Während der Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt wuchsen die Häuser immer höher in den Himmel und die Häuserschluchten wurden immer beengender. Trotzdem hat Chicago ein sehr schönes und positives Flair und der abendliche Bummel durch die Stadt nach dem einchecken ins Hotel war schon eine interessante Erfahrung. Dort ist eben doch einfach alles etwas größer...

Später an Abend bin ich dann noch in einen Blues-Club in dem eine Band mit einem alten schwarzen Sänger mit einer urigen Reibeisenstimme eine geniale Atmosphäre zauberte. Nach einigen lokalen Bierspezialitäten wurde es dann etwas später und am nächsten Morgen war das üppige typisch amerikanische Frühstück fast etwas zu viel des guten.


Zum glück ging es dann an die frische Luft, denn eine Chicago-Führung auf Segways (lustige kleine Zweirad-Gefährte) stand auf dem Programm. Bei strahlendem Wetter düsten wir dann durch Chicago und an der Küstenpromenade entlang. Nach einem finalen Essen im 95. Stock eines der größten Hochhäuser in Chicago mit famosen Ausblick über die Stadt, stand aber leider schon wieder die Heimreise an.

Nach einem erneut recht langen Flug zurück ins neblig-kalte Frankfurt war ich dann am Sonntag nachmittag wieder zurück daheim. Es war eine schöne aber anstregende Reise.

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