:: Bouldern im Fichtelgebirge

Am Samstag hab ich mit Chris und Manu die weite Reise ins Fichtelgebirge angetreten. In Franken hieng der Nebel tief und wir hatten schon die schlimmsten Befürchtungen, dass uns das ultra miese Osterwetter das Bouldern verderben würde.

Als wir dann im Fichtelgebirge ankamen, sah alles zuerst recht fatal aus. Wir waren statt im Fichtel im Feuchtelgebirgen angekommen. Aber so schnell lassen wir uns nicht unterkriegen! Nach einiger Suche haben wir doch noch ein paar kletterbare Boulder gefunden. Manu hat so richtig Gas gegeben und gleich zu Anfang den Firestarter (7c)? gemacht. Chris und ich haben uns derweil an einfacheren Bouldern aufgewärmt, getreu nach dem Motto: An Henkeln und positiven Leisten kann man bouldern, auch wenn das Wasser drin steht!

Als dann langsam die Sonne durchkam, war eine extrem geile Linie als erstes trocken: Das Poppes-Roof. Ein geiler Doppel-Dyno an die Dachkante, und von da aus mit viel Slopergefühl nach oben aussteigen. Zuerst hat Manu den Boulder der so bei ca. 7a eincheckt geklettert, dann hab ich mich ans Ausbouldern gemacht. Und als mir zu meiner eigenen großen Verblüffung der Dnyo gelang, konnte ich das Poppes-Roof (7a)? auch recht schnell klettern!

Und warum das Poppes-Roof Poppes-Roof heißt, das könnt Ihr Euer Steißbein fragen, wenn Ihr den Dyno nicht richtig abfangt... ;-)

Hier noch einige weitere Bilder.